Australien Sonnenschutz
Ein Blick aus dem Fenster wirkt ernüchternd. Bedeckter Himmel, starker Wind, keine Sonne. Aber der Schein trügt. Der starken UV-Strahlung Australien tun Wolken oder Nebel dennoch keinen Abbruch.
Vielmehr wird die Strahlung tückischer als bei klarem Himmel, denn selbst bei diesem Wetter die Gefahr eines Sonnenbrandes unverändert sehr hoch. Vor allem der Süden Australiens liegt im Bereich des Ozonlochs über der Antarktis, durch welches die Hautkrebs begünstigende Ultraviolett-Strahlung mehr oder weniger ungehindert hindurch dringen kann.
Wissenschaftler beharren zwar darauf, dass die Gefährdung nur Personen betreffe, die langfristig der Sonne ausgesetzt seien. Dennoch sollte man auch kurzfristiger Bewohner des Kontinents nicht unbedingt das Schicksal herausfordern und seinen Körper ausreichend Schutz gönnen.
Um sich zu schützen ist es empfehlenswert, sich an den Australiern bzw. an den aushängenden Sicherheitsinformationen der Behörden zu orientieren: Eincremen, Oberkörper und Kopf bedecken. Das bedeutet sich ordentlich mit Sonnencreme ein zu schmieren.
In Dogerien oder Supermärkten erhaltet ihr sämtliche Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Standard und gesetzliche Höchstfaktor ist “30+“. Zur Information ein Vergleich mit Neuseeland- denn vielleicht führt euch euer Abenteuer ja auch dort noch hin.
Neuseeland liegt noch näher an der Antarktis, damit ist auch die UV- Bestrahlung noch höher. Dort erhaltet ihr Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von bis zu “85+“. So weit liegt Kiwiland nicht von Australien entfernt. Ihr könnt euch vorstellen, wie hoch die Belastung durch die Strahlung tatsächlich ist, unabhängig davon, ob ihr euch lang oder nur relativ kurz in Australien aufhaltet. Haltet ihr euch draußen auf, denkt unbedingt trotzdem daran euch mit Sonnencreme einzureiben, nach Bedarf auch mehrfach am Tag. Auch wenn der Himmel bedeckt ist.
Ehe ihr euch verseht, verbrennt ihr euch die Haut, der eine rascher, der andere langsamer. Ungeachtet des Risikos einer Hautkrebserkrankung, kann euch der Sonnenbrand je nach Hauttyp auch in den nächsten Tag schwer zu schaffen machen. Vor allem in den Zeit zwischen 11 bis 15 Uhr sollte man nach Möglichkeit nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen, sprich das Sonnenbad in den Schatten oder gleich auf die Nachmittagsstunden verlegen. An den Stränden des fünften Kontinents werden keine Sonnenschirme oder sonstige Schutzmöglichkeiten verliehen.
Auch Schatten findet man weniger als selten. Wer trotzdem auf einen Strandtag nicht verzichten möchte, sollte unter anderem seinen eigenen Sonnenschirm mitbringen. Zusätzlich sollte sowohl ein Oberteil getragen werden, dass die vor allem die Schultern mit schützt. Sie werden von der UV-Strahlung der Sonne am meisten getroffen. Dasselbe gilt für den Kopf, weshalb ihr unbedingt einen Hut tragen solltet. Dieser schützt nicht nur vor Sonnenbrand, sondern kann euch auch vor einen Sonnenstich. In Boutiquen findet ihr schicke Hüte.
Kombiniert Gesundheit mit Style. Im Wasser, egal ob Meer oder Pool, wird die Strahlung noch um ein Vielfaches erhöht. Auch hier ist es zu empfehlen, zumindest den Oberkörper zu schützen. T-Shirt sind eine Alternative, haben aber den Nachteil, dass die Bewegungen erschweren, sobald es sich mit Wasser voll gesogen hat.
Stattdessen gibt es spezielle Oberteile mit extra Lichtschutzfaktor, in der Regel “50+“, die extra fürs Wasser hergestellt werden. Eine Investition, die insbesondere für die Aktiven unter euch durchaus zu überdenken ist.

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